Umbau Wohnhaus

Bern, スイス
写真 © Manuel Friederich
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建築家
W2H Architekten AG
場所
Bern, スイス
2010
費用
非公開
階数
非公開
クライエント
privat

Das 1928 erbaute 4-Zimmer-Chalet hat seine Lebenszeit überschritten. Um den gewünschten Minergie-Standard und die Vergrösserung der Wohnfläche zu erreichen, wird ein radikaler Weg gewählt: Das Chalet ist nach dem Umbau nicht wiederzuerkennen, obwohl einzelne Fragmente noch an den Ursprung zu erinnern vermögen.

Das bestehende Gebäude wurde grundsätzlich in seiner Struktur erhalten, die Fassadenhülle sowie der Dachstock wurden abgebrochen. Das neue Gebäudevolumen bezieht sich diskret auf die Chalets in der Nachbarschaft. Neben den imitierten Zierelementen sind für die Chaletbauten die ausspringenden Veranden im Erdgeschoss charakteristisch. Das Projekt interpretiert diese Veranda als Wohnraumerweiterung neu. Der Dachaufbau übernimmt die Traufhöhe der Nachbarschaft, so bleibt das Volumen in der Reihe verhältnismässig. Der Dachwinkel wurde angepasst und damit zusätzlicher Wohnraum geschaffen. In der gleichen Sprache wie die Wohnraumerweiterung im Erdgeschoss ist das Dachgeschoss mit einer grosszügigen Lukarne ergänzt.

Die Fassadenflächen werden mit Zargenausschnitten gegliedert, wobei die Fensterausschnitte dem Bestand entsprechen. Die Zargenausschnitte sind grösser als die Fenster um der Fassade eine Grosszügigkeit zu verleihen. Die zusätzliche Fläche dient als Stauraum für die Klappläden, eine leise Erinnerung an die vormaligen Läden.

Die kleinteilige Raumteilung im Erdgeschoss wurde aufgelöst und durch einen zentralen Raumkörper zoniert. Durch den Eingriff werden Sichtbezüge durch das ganze Gebäude möglich, welche das Wohnhaus grosszügig erscheinen lassen.Im Erdgeschoss befinden sich eine durch Schiebetüren abtrennbare Küche sowie der Wohn- und Essraum. Das erste Obergeschoss ist in seiner Raumaufteilung belassen. Der neu ausgebaute Dachraum ist durch den Duschraum gegliedert.

Die energetische Sanierung und das Erreichen des Minergie-Standards bedingen eine gut gedämmte Aussenhülle und eine kontrollierte Lüftung. Die Fassade wurde mit einer farblos lasierten einheimischen Lärche verkleidet, wobei das Holz mit Nut und Kamm gestossen wird. Dies lässt den Baukörper wie ein Möbel erscheinen. Die Fassadenausschnitte sind mit einem dunklen Stahlblech gefasst, die neuen Fenster sind dreifachverglast. Im Innenraum wurden sämtliche Oberflächen erneuert. Die Wohnräume sind mit Parkett belegt, wobei im Obergeschoss der bestehende Pitch Pine Parkett belassen wurde. Die Nassräume und der Eingang sind mit einem fugenlosen Spachtelbelag belegt. Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Wärmepumpe mit Erdsondenbohrung, die Wärmeabgabe über Heizkörper. Sämtliche haustechnischen Installationen wurden neu erstellt.

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